Tanzgruppe Grün Weiß Oberviechtach e.V.

Der / Die Tänzer / Tänzerinnen


Die Bühnenpräzens kommt von innen heraus. Die Tänzerinnen müssen sich in die Rolle einarbeiten. Wenn die Bühne betreten wird, dann sind sie nicht mehr die "MARIE", sondern tanzen die Rolle im Tanz. Als Tänzer bin ich eine Rolle auf der Bühne. Die Tänzerinnen müssen verstehen und umsetzen, was der Trainer mit dem  Tanz ausdrücken will. Jeder Zuschauer ob Fachmann oder Laie erkennt ob der Tänzer mit der Rolle verbunden ist. Wie ist seine Körperhaltung, seine Körperbewegung und seine Gesichtsausdrücke usw.
Das verstecken auf der Bühne geht nicht, auch wenn der Tänzer den Rücken zudreht oder in der letzten Reihe steht. Man sieht jeden auf dieser Bühne, dafür heißt es Bühne und nicht Versteckspiel. Jeder Zuschauer erkennt die Dynamik im Tanz und welche Tänzer den Tanz leben, den Takt hören und die Ausführen / Bewegung beherrschen. Mitläufer haben auf der Bühne nichts verloren, die Schaden.

Bühnenpräzens muss im Training und Zuhause vor dem Spiegel, Eltern, Freund geübt werden. Da wird einen einiges abverlangt.
Im Training (Face zu Face) üben. Paarweise, Gruppenweise vortanzen lassen und verstärkt auf die Präsenz achten.
Die Gruppendynamik erkennt jeder Zuschauer. Es muss Spaß machen und man will den Tanz nochmal sehen.

Die Tänzer zeigen denn Tanz, mit guter Laune, einmal Sexy, Aufreizend, Schüchtern, usw. die Rollen müssen geübt werden. Für das Publikum muss was rüberkommen.
Beachte: Es darf aber auch nicht zu aufgesetzt wirken.

Makeup sollte den Tanz im Ausdruck unterstützen und entsprechend dezent aufgetragen werden. Hier wird oft übertrieben.


Als Tänzer hat man die Aufgabe, das Publikum in seinen Bann zu ziehen!
Das Publikum hat ein Recht auf gute Unterhaltung!

Als Tänzer schlüpft man in verschiedene Rollen bei Auftritten, indem man Choreographien gestalterisch umsetzt und interpretiert.

Wenn du die Bühne betrittst, dann bist du die Rolle und nicht Marie

Als Tänzer musst du deine Rollenfigur glaubwürdig vertanzen

TänzerInnen sind darstellende KünstlerInnen, die vorwiegend mittels Körperausdruck, wie Gestik, Mimik und Rhythmik arbeiten. Sie stellen verschiedene Situationen, Stimmungen, Vorgänge und Handlungsabläufe tänzerisch dar.

Ein guter Tänzer zeichnet sich aus durch eine ausgeprägte Fähigkeit zur Körper- und Bewegungswahrnehmung. Er kann nicht nur eine bestimmte Bewegung ausführen, sondern er entscheidet, ob und falls ja, wie er sie realisiert. Und er ist sich dessen bewusst, wie seine Bewegungen je wahrgenommen werden können.

Tanzen ist schweißtreibend und körperlich fordernd. Disziplin und die Bereitschaft permanent an sich und seinem Körper zu arbeiten sind daher Voraussetzung. Nur wer über eine ausgezeichnete Tanz-Technik und einen starken Ausdruck verfügt, kann sich durchsetzen. Tänzer sollten zudem nicht nur mit Leistungsdruck umgehen können, sondern auch psychisch stabil sein, um trotz Stress und Kritik überzeugen zu können. Am wichtigsten ist allerdings die Leidenschaft für´s Tanzen. Denn in Regel investiert man viel Energie, Zeit und Kraft.


Nimm Kontakt zum Mitspieler auf. Sprich mit dem Augen das Publikum an und lenke deine Aufmerksamkeit auf den Tanz (Musik). Die Augen sind das wichtigste Mittel, Aufmerksamkeit zu erzielen. Augen die trübe und leblos wirken, langweilen das Publikum. Nur ein klarer freundlicher Blick hat eine Botschaft. Achte darauf, dass du immer siehst, was du anblickst. Achte auf deinen Gesichtsdausdruck der muss zu deiner Rolle passen.


Die Kunst, sich auf der Bühne zu bewegen

Erfreue mit deinem Spiel die "Königin"

L: Du hast Talent, aber Deine Aufführung erfreut die Königin nicht.

S: Ich, spiele ja nicht vor der Königin, sondern in einer Studentenaufführung es ist unwahrscheinlich, dass ich jemals vor der Königin auftrete.

L: Trotzdem sollst du immer so auftreten, als spielst du vor der Königin.

Im Mittelalter konnte es schon passieren, wenn der Spieler nicht die Königin erfreute, dass der Spieler geköpft wurde. So schlimm ist es heute Gott sei dank nicht mehr. Aber wie hart ist die Kritik in den Medien (Tageszeitung, Publikum, Trainer, Freunde, Sportkameraden) - ist hier wirklich soviel unterschieden gegenüber den Mittelalter? Wieviel Schauspieler / Sänger sind an der Kritik schon zu Grunde gegangen. Wieviele Talente haben nach den "Ersten" öffentlichen Auftritt ihre Bühnenkarriere gleich wieder an den Nagel gehängt.

 

Ein Grundsatz für erfolgreiche Tänzer war schon immer:

Die Besten der Besten sind die Besten in den Basics !!!


Und ist das Wort auch klein, es sollte doch zu hören sein. Denn wichtig ist an diesem Tag, das ich dir herzlich "Danke"! sag. D (deinen)  A  (außergewöhnlichen)   N  (natürlich)   K  (kolossalen)   E  (Einsatz)   Stella 25.02.2017 (Faschingssamstag)


Gardetanz ist Leidenschaft, Anmut und Eleganz, steht für Teamgeist, Perfektion und Synchronität. Er ist der perfekte Sport der Welt.

 

„Einen Titel zu verteidigen ist ungleich schwerer, als diesen zum ersten Mal zu erringen“

Wir stehen uns selbst im Weg. „Angst schlägt Zuversicht“!

 

„Menschen lieben Sport, weil man hier alles erlebt. Es ist Triumph und Desaster in Echtzeit. Die Leute leben und sterben für den Sport, weil du einem nichts vortäuschen kannst. Es geht nicht. Entweder schaffst du es – oder nicht!“

 

 

Mentale Stärke wird zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor der Zukunft

 

Leistungssport ist auch ein Weg zur persönlichen Entwicklung. Er zeigt mir meine Defizite auf. Das ich mit Niederlagen nicht umgehen kann. Das ich Schwierigkeiten habe, mich im entscheidenden Augenblick zu konzentrieren. In der Bewältigung bildet sich die Persönlichkeit“!

 

Disziplin, Willenskraft, Präzision – das sind die Gründe für meinen Erfolg! Michael Schumacher

 

Nicht Zeit, sondern Energie ist unsere wichtigste Ressource!

 

 

Je mehr Zeit wir sparen, desto mehr steht uns für andere Aktivitäten zur Verfügung

 

 

Nur nichts verpassen und Wenn`s geht, alles sofort!

 

Der systemische Wechsel von Belastung und Erholung stellt ein entscheidendes Grundprinzip für das Management von Leistung dar.

Hobbys, Sport, Musikinstrumente ( siehe unter Erziehungsfragen)

"Judo ist doof! Ich mag jetzt mit der Anna zum Reiten gehen!" Die Mutter der 10-jährigen Katrin seufzt. Nun also wieder etwas anderes. Dabei ist der Kurs bezahlt, die Judokleidung gekauft... Gibt es Schwierigkeiten mit der Trainerin oder den anderen Kindern? Diese könnte man beilegen. Aber Katrin hat einfach keinen Spaß mehr an Judo. Dann hat es auch keinen Sinn, das Kind zu überreden weiterzumachen. Meist liegt der Grund im Hobby selbst: Katrin hat noch nicht gefunden, was ihr gefällt.

Ab einem Alter von ungefähr zehn Jahren entwickeln die meisten Kinder Interesse an einem Hobby. Anfangs wechseln die Vorlieben sehr schnell. Eltern sind oft enttäuscht. Sie haben bereits eine Vereinsmitgliedschaft oder einen Kurs bezahlt. Manchmal wurde eine kostspielige Ausrüstung angeschafft. Doch die Suche nach einem Hobby, das wirklich dauerhaft Spaß macht, braucht Zeit. Darum: Nicht gleich eine Kletterausrüstung kaufen, wenn Ihr Kind Interesse zeigt. Lieber in kleinem Umfang anfangen.

Ein richtiges Hobby entwickelt sich langsam. Viele Kinder beginnen viel später mit einem Hobby, als Eltern sich dies vorstellen können. Viel zu früh werden oft eine Vielzahl von Kursen belegt. Manchmal ist dies für die Kinder Zeitvertreib, manchmal auch richtig anstrengend. Denn es besteht die Gefahr, dass sie überfordert werden. Montag Ballett, Dienstag Reiten, Mittwoch Malen... Der Wochenplan mancher Kinder hört sich mehr nach Arbeit als nach Frei-Zeit an. Dabei ist es außerordentlich wichtig, dass Kinder freie Zeit zur Verfügung haben, um ihre Ideen zu verwirklichen.

Beginnt Ihr Kind ein paar Jahre später ein Hobby, das es wirklich mag, ist die Chance wesentlich höher, dass es auch dabei bleibt. Und es versäumt nichts. Im Gegenteil: Ein motiviertes Kind lernt schneller und besser. Es nimmt die ganze Sache ernst.

Üben ist - insbesondere bei Musikinstrumenten - unerlässlich. Das macht nicht immer Spaß. Möchte Ihr Kind aber das Instrument wirklich spielen lernen, wird es auch in anstrengenden Zeiten dabei bleiben.

Übrigens: Ihr Kind muss kein Hobby haben. Manche Kinder möchten sich nicht ausschließlich mit einer Sache beschäftigen. Sie sind vielseitig und möchten sich nicht festlegen. Auch das ist in Ordnung.
Ist das eigene Hobby richtig für mein Kind?

Oft wünscht man sich als Elternteil, dass das Kind das eigene Hobby aufgreift. Das Kind zeigt auch sicher Interesse - schon allein deshalb, weil es beispielsweise die Sportbegeisterung der Mutter hautnah mitbekommt.

Je älter das Kind wird, desto mehr wird es versuchen, sich einen eigenen Bereich zu schaffen. Das ist gut und richtig so. Ihr Kind muss keinen Spaß an den Hobbys haben, die Sie mit Liebe pflegen. Es wird den Erfahrungsschatz, den Sie über Jahre angesammelt haben, wohl kaum aufholen können. Lieber möchte es seinen eigenen Interessen nachgehen.

Ist es dennoch an Ihrem Hobby interessiert, geben Sie ihm genügend Freiraum. Kritisieren Sie seine anfänglichen Unsicherheiten nicht. Schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Basteln Sie beispielsweise seit vielen Jahren an einer perfekten Modelleisenbahn, wird das Kind eventuell mit spielerischer Leichtigkeit so manche Weiche stellen, die Ihnen nicht gefällt.

Natürlich ist eine gemeinsame Vorliebe sehr schön. Ihr eigenes starkes Interesse an dem Hobby kann aber auch zu Konflikten und Rivalität führen.
Warum ist Sport gut für mein Kind?

Sport ist rundum gesund für Ihr Kind. Es bewegt sich und wird gefordert. Viele Sportarten werden im Freien betrieben. Sport ist ein hervorragendes Mittel gegen Langeweile.

Verbringt Ihr Kind viel Zeit vor Fernseher oder Computer, ist sportliche Betätigung genau das Richtige, um in Bewegung zu kommen. Sport ist ideal gegen Übergewicht und Haltungsschäden. Der Bewegungsdrang der Kinder findet hier ein gutes Ventil.

Sport fördert körperliche, geistige und soziale Fähigkeiten. Mit Fairplay und Teamgeist lernen Kinder im Sport einen spielerischen Wettstreit kennen. Sie lernen, sich zu behaupten. Hier wird die Grundlage für ein Selbstvertrauen geschaffen, das auf anderen Fähigkeiten basiert, als sie beispielsweise in der Schule gefordert sind.

Im Sport können sich Kinder, die in anderen Bereichen mit Erfolgserlebnissen nicht verwöhnt sind, Anerkennung und Selbstvertrauen holen.
Welche Sportart passt zu meinem Kind?

Die meisten Kinder finden selbst die Sportart, die sie interessiert. Vielleicht geht ein Freund in den Handballverein, eine Freundin schwärmt für Kajak fahren...

Kann sich Ihr Kind nicht so recht entscheiden, überlegen Sie gemeinsam: Kann es gut mit Bällen umgehen? Ist es eher lebhaft oder ruhig? Möchte es lieber im Team spielen oder alleine? Mag es Wasser? Denken Sie auch an die äußeren Umstände: Manche Sportarten können nur in einer Halle betrieben werden. Bei anderen ist es nötig, eine teuere Spezialausrüstung zu kaufen.

Drängen Sie Ihr Kind nicht. Häufig beginnen Kinder zu früh mit einer Sportart und bleiben nicht dabei. Sie wechseln von Judo zu Tischtennis zu Handball... Der häufige Wechsel nimmt letztendlich den Reiz. Der ausgesuchte Sport entspricht bei näherem Kennenlernen manchmal nicht den Vorstellungen des Kindes. Vielleicht ist er zu wenig spielerisch, vielleicht ist der Trainer doch nicht so nett wie am ersten Tag...

Zwingen Sie Ihr Kind nicht weiterzumachen. Überlegen Sie aber beim nächsten Mal genau, bevor ein neuer Kurs angefangen wird. Ihr Kind kann sicher einige Male zur Probe kommen. Da lernt es alles genau kennen. Schaffen Sie nicht sofort eine teuere Ausrüstung an. Bis sicher ist, dass das Kind den Sport länger betreiben will, kann man eine Ausrüstung leihen oder billiger gebraucht kaufen.

Viele Sportarten werden für die Kinder erst interessant, wenn sie etwas älter sind. Darum: Nichts übereilen.
Wo kann mein Kind Sport treiben?

Ihr Kind kann sich mit Freunden zusammenfinden und Sport treiben. Im Freundeskreis Ski fahren oder Fußball spielen macht großen Spaß. Notwendig ist allerdings, dass es gelingt, diese Zeiten des Zusammenseins zu organisieren. Und das gelingt nicht immer. Viele Kinder belegen darum einzelne Kurse oder werden Mitglied in einem Sportverein.

Bevor Ihr Kind Mitglied in einem Sportverein wird, informieren Sie sich genau über die angebotenen Kurse, die Laufzeit der Mitgliedschaft, die Kosten... Die meisten Vereine bieten Schnupperkurse an: Ihr Kind kann einige Male am Kurs teilnehmen, bevor es sich entscheidet.

Sehen Sie sich auch das Gesamtprogramm des Vereins an. Oft werden neben der ausgesuchten Sportart noch andere Sportmöglichkeiten angeboten. Gefällt Ihrem Kind die zunächst ausgesuchte Sportart nicht, muss es nicht gleich den Verein wechseln.
Soll mein Kind ein Instrument lernen?

Musik zu machen ist ein sinnliches Erlebnis, das bereits sehr kleine Kinder suchen. Singen, Klatschen, Geräusche aus allen möglichen Gegenständen hervorzaubern... Kinder haben ein gutes Gedächtnis für Melodien.

Das Spielen auf einem Musikinstrument ist ein Erlebnis, das mit anderen Hobbys nicht vergleichbar ist. Denn hier werden Seiten im Kind angesprochen, die im Alltagsleben wenig Raum haben.

Musizieren macht Spaß und Mühe. Mühe, die sich lohnt. Das Kind lernt weit mehr, als ein Instrument zu spielen: Bereits, wenn es wenige Klangfolgen beherrscht, freut es sich sehr darüber und gewinnt Selbstvertrauen. Musizieren schärft die Wahrnehmung, die Kinder hören genau hin und erleben, welche Töne sie selbst produzieren. Sie lernen, sich zu konzentrieren und trainieren ihr Gedächtnis. Das Spielen auf einem Instrument fördert die Feinmotorik. Gemeinsames Musizieren fördert die sozialen Fähigkeiten. Auf die anderen achten, ein gemeinsames Werk gestalten... Ihr Kind kann davon nur profitieren.

Um ein Instrument zu lernen, braucht man Ausdauer und Durchhaltevermögen. So manche Geigenstunde kann zur Quälerei werden. Bedenken Sie: Es muss ja nicht aus jeder Flötenspielerin eine Profimusikerin werden. Ein Musikinstrument lernen darf kein Drill sein.

Übrigens: Kinder können mit ihrem Instrument völlig andere Töne machen als vorgesehen. Und auch das macht Spaß! Lassen Sie auch den spielerischen Umgang mit seinem Instrument zu.

Um überhaupt einmal festzustellen, ob das Instrument Ihrem Kind tatsächlich liegt, kann vorerst ein Leihinstrument oder ein gebrauchtes Instrument gute Dienste leisten. Wird an den Schulen Instrumentalunterricht angeboten, können die Kinder ein Instrument gegen eine geringe Leihgebühr mieten. Dies ist äußerst sinnvoll. Schließlich weiß man ja nicht, wie lange das Kind das Instrument spielen will. Kaufen Sie nicht sofort ein teueres Instrument.

Wird das Musizieren wirklich zum Hobby, ist das erste eigene Instrument eine schöne Idee für ein Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk.
Wie und wo kann mein Kind ein Instrument lernen?

Versuchen Sie zunächst herauszufinden, welches Instrument Ihr Kind am meisten mag. Dazu muss das Kind das Instrument natürlich kennen lernen und direkt hören.

Sie müssen nicht unbedingt ein großes Konzert besuchen. Veranstaltungen, die beispielsweise von Schülern gestaltet werden, sind oft für Kinder wesentlich interessanter. Außerdem gibt es sehr gute CDs oder Kassetten für Kinder. Kennt Ihr Kind die Instrumente, überlegen Sie gemeinsam, welches nun geeignet ist: Cello oder Klavier? Flöte, Schlagzeug oder Trompete?

An vielen Musikschulen oder ähnlichen Einrichtungen wird eine Art musikalischer Früherziehung angeboten - eine gute Möglichkeit zur Orientierung insbesondere für Vorschul- und Grundschulkinder.

Ihr Kind kann sein Lieblingsinstrument in Gruppen- oder Einzelunterricht lernen. Viele Schulen bieten zusätzlich zum Musikunterricht spezielle Kurse für einzelne Instrumente an. Beherrscht Ihr Kind sein Instrument entsprechend, kann es vielleicht am Schulorchester teilnehmen. Gemeinsames Üben mit einer Vielzahl von Instrumenten macht Spaß. Ihr Kind lernt Schüler aus unterschiedlichen Klassen kennen. Aufführungen oder Vorspielabende sind ein großer Anreiz, intensiv zu üben. Informieren Sie sich bei den Musiklehrern an der Schule Ihres Kindes.

Möchte Ihr Kind Unterricht an einer Musikschule oder bei einem Musiklehrer nehmen, informieren Sie sich genau über Kosten und Laufzeit des Vertrags.

Kinder brauchen Werte?
Es gibt keinen Beweis, dass bestimmte Werte für das Wohlergehen der Familie wichtiger sind als andere. Überall auf der Welt finden sich fröhliche, zufriedene, harmonische und lebendige Familien, deren Richtlinien und Wertevorstellungen vollkommen verschiedenen sein können.
Von großer Bedeutung ist aber, dass die Erwachsenen in einer Familie überhaupt Wertvorstellungen besitzen – etwas, woran sie glauben, wovon sie Überzeugt sind und wofür es sich lohnt einzutreten.
Viele Erziehungsvorstellungen aus vergangenen Zeiten passen nicht mehr in unsere Welt und zu den Anforderungen moderner Gesellschaften. In einer Gemeinschaft zu leben, wo fast alles möglich ist, liegen Glück, Verunsicherung eng beieinander. Vor allem Eltern stehen unter Druck, klare Antworten auf Fragen zu finden, ihre Überzeugungen zu benennen. Bewusstes und konsequentes Erziehungsverhalten ist gelebtes Wertebewusstsein. Wer von seinen Kindern keinen bedingungslosen Gehorsam erwartet respektiert deren Individualität. Wer keine körperliche Gewalt anwendet , ist sich seiner Verantwortung und körperlichen und seelischen Fürsorge bewusst. Kinder brauchen Erwachsene, die Überzeugungen vorleben, sich für ihre Werte gegen Widerstände und in Diskussionen einsetzen. Erst dann können Kinder sich an den elterlichen Werten orientieren
und reiben, ihnen zustimmen oder sie verwerfen können „Werte sind Steine des Anstoßens“
Kinder lernen an Vorbildern – zuerst an ihren Eltern, Geschwistern oder anderen engen Bezugspersonen, wenig später an Erzieher/innen und Lehrer/innen. Jedes Wertebewusstsein spiegelt sich im Erziehungsverhalten wieder und dieses wiederum ist eine persönliche Entscheidung Kinder „lernen“ Werte als am persönlichen Verhalten der Personen, mit denen sie regelmäßig zu tun haben und zu denen sie eine emotionale Bindung aufgebaut haben. Umgebungen, die wertvoll gestaltet sind, helfen Kindern, sich eigene Werte zu erschließen.
Die AWO setzt Wertevorstellung, seit über 90 Jahre durch viele ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeitinnen und Mitarbeiter um, gemeinsam mit den Betroffen wir geben den Werten eine Stimme.

Es war einmal ein Junge der oft jähzornig war.
Sein Vater gab ihm einen Beutel mit Nägeln und forderte ihn auf, jedes Mal, wenn er die Beherrschung verliere, einen Nagel in die Rückseite des Zauns zu hämmern.
Am Ende des ersten Tages hatte der Junge 37 Nägel in den Zaun getrieben.
Im Laufe der folgenden Wochen lernte er, seinen Ärger im Zaun zu halten, und die Zahl der eingeschlagenen Nägel wurde nach und nach weniger.
Er bemerkte, das es einfacher war, seine Wut zu kontrollieren als die Nägel in den Zaun zu schlagen. Schließlich war der Tag gekommen, an dem der Junge nicht mehr jähzornig wurde.
Als er seinem Vater davon erzählte, schlug dieser ihm vor, er solle fortan einen Nagel herausziehen für jeden Tag, an dem er erfolgreich die Nerven behalten habe. Die Tage vergingen und bald konnte der Junge seinem Vater berichten, dass alle Nägel gezogen seien.
Der Vater nahm seinen Sohn an die Hand und führte ihn zu dem Zaun.
Er sagt: „Das hast du gut gemacht, mein Sohn, aber schau dir die Löcher im Zaun an“. „Der Zaun wird nie wieder derselbe sein“. Wenn du hasserfüllte Wort sprichst, werden sie Narben wie diese hinterlassen. Du kannst einen Menschen mit einer Klinge durchbohren und sie wieder herausziehen. Egal, wie oft du dich entschuldigst, die Wunde wird davon nicht weggehen.
Worte haben Macht. gib auf sie Acht. Denn einmal ausgesprochen können sie nur vergeben werden. Nicht vergessen.

Wir meinen immer wir sind einzigartig und etwas ganz besonderes und zu etwas höheren im Leben berufen. Schau am Ende des Tages zurück, was hast du wirklich verändert ? Du warst so einzigartig, wie wir alle einzigartig sind. Einer von sieben Millarden Menschen, die im Großen nichts bewegt haben. Ein ganz normaler Mensch der seine Aufgaben abgeleistet hat. - Ist so was, einzigartiges ?

Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben, zu leben. (Mark Twain)

Der Oberpfälzer und seine um umstößliche Grundsätze !?

Der Oberpfälzer Grundsatz:   "des passt scho"  ist die absolute Einstellung zum ereichen deiner Lebensziele ! - Weiter so !

Des hamma scho immer so gmacht, des macha a weiterhin so, des passt scho.

Des neimoderne Zeig, kann macha wer will, i aber ned.

Nicht gemeckert ist genug gelobt !

Man sogt jo nix - ma redt jo blaus.....

Des is füa de Katz.....
Du schbinnst ja vom Boa weg....
Schdimmds oder hab i recht......

Jeder Mensch hat ein   "Selbstwertgefühl"    auch ein Oberpfälzer !

 

Es kostet nichts und bringt viel ein.

Es bereichert den Empfänger, ohne den Geber ärmer zu machen.

Es ist kurz wie ein Blitz, aber die Erinnerung daran ist oft unvergänglich.
Keiner ist so reich, dass er darauf verzichten könnte, und keiner so arm, dass er es sich nicht leisten könnte.

Es bringt Glück ins Heim, schafft guten Willen im Gesicht und ist das Kennzeichen der Freundschaft.

Es bedeutet für den Müden Erholung, für den Mutlosen Ermunterung, für den Traurigen Aufheiterung und ist das beste Mittel gegen Ärger.

Man kann es weder kaufen noch erbitten, noch leihen oder stehlen, denn es hat erst dann einen Wert, wenn es verschenkt wird.

Weiß Du es? – dann tu es einfach - und Du wird’s Glücklicher sein


Inserat in der New York Times - 1947

Vereine versuchen Angebote für Jugendliche zu machen. Gleichzeitig entfernt sich die Jugend vom Verein?
Das ist ein Phänomen unserer Zeit. Es gibt eine extreme Flut an Informationen. Viele wachsen gar nicht mehr mit Kontakt zum Verein auf. Ihnen ist der Verein schlichtweg egal. Dazu kommt zunehmende Individualismus. Jeder will speziell sein. Wenn ich mich aber einer Gemeinschaft anschließe, wie z.B. einen Verein, dann gebe ich ein Stück Individualismus auf. Das fällt den Jugendlichen heute immer schwerer. Erst komme ich, dann die anderen.



Umgang mit vielen Informationen "Verzichte und Du bekommst was zurück"
Die Informationsflut durch Medien, Facebook, Internet, usw. Es wird uns Suggestiert man würde Entscheidendes verpassen, wenn man diese Nachricht nicht gelesen oder gehört hat. Diese Informationsflut setzt uns ständig unter Druck. Es kocht ständig der "Gehirnkessel". Zu viele Informationen und Ablenkungen durch unbedeutende Nachrichten schaden auf Dauer unsere Fähigkeiten und Leistungsbereitschaft sich auf das wesentliche in meinen täglichen Leben zu konzentrieren und Wichtiges einzuprägen. Wir machen mehr Fehler, die Leistungsbereitschaft sinkt. Tipp:
1. Vermeide übermäßige Informationsflut, zieh dich ein paar Minuten zurück und Atme langsam durch, komm zu Ruhe.
2. Sortiere Informationen nach Wichtigkeit für die Dich. Weg was unnütz ist und vertiefe Irrelevantes nicht mit zusätzlichen Gesprächen.
3. Informationen, die wir brauchen, die ungeteilte Aufmerksamkeit schenken.
4. Informationen, Werbung, Spam-Mails nicht anhören bzw. löschen. Klatsch und Geschwätze reduzieren.
5. Regelmäßig eine Informationsauszeit nehmen, sinnvolle Freizeitgestaltung z.B.  regelmäßigen Sport, freie Tage und Urlaub mit dem "Liebsten" auf der Welt.

Wenn Du sozial engagiert bist, ist  es gut, aber es entbindet Dich nicht,  die Grundregeln der Gesellschaft zu missachten.

Die Pubertät - Was geht ab?

 
Wer noch nie ein pubertäres Jugendteam als Trainer betreute, hat viel versäumt. Solltest Du meinen schon genügend Probleme mit einem jungen Jahrgang zu haben, warte ab bis die Kinder älter werden, dann geht es richtig los.

Merkwürdige Veränderungen, insbesondere im Verhalten, beginnen. Sie kündigt sich selten an: Die Pubertät!

Sie erinnert ein wenig an das "Trotzalter" von Kleinkindern. Mit der Pubertät beginnen eine Phase der Selbstfindung und die Suche nach Unabhängigkeit und Selbständigkeit. Deine Zeit als Trainerstar bei den Kids ist nun vorbei, ebenso wie das Ziel des Kindes, so zu werden wie die eigenen Eltern. Alles, was vorher erstrebenswert war, wird von jetzt an in Frage gestellt. Denke als Trainer stets daran: Die Grundlagen für eine gute Beziehung zu den Kindern werden vor der Pubertät gelegt. Gelingt Dir dies nicht, hast Du nur wenige Möglichkeiten eine wirklich gute Pubertäts-Beziehung aufzubauen. Aber selbst bei einer guten Beziehung, ohne ein funktionierendes Elternhaus bist Du, in dieser Phase der Entwicklung, meistens machtlos.

Heute beginnt die Pubertät bei Mädchen mit elf oder zwölf, bei Jungs mit zwölf oder dreizehn Jahren. Ein Ende der Phase ist meist mit 17 bzw. 18 Jahren erreicht. Verlasse Dich aber nicht auf die Altersangaben, die Pubertät kann auch später beginnen oder früher zu Ende sein.

Der Körper beginnt sich zu verändern. Die Jugendlichen gelangen zur sexuellen Reife und entwickeln sich zum Erwachsenen. Gefühle schlagen Purzelbäume. Das Bedürfnis nach Selbständigkeit steigt und meist fällt in diesen Zeitraum die erste Liebe, mit allen Problemen. Die Gefühlswelt ist sehr instabil und die die Kids sind leicht seelisch zu verletzen. Auf der einen Seiten sind sie schon erwachsen, auf der anderen Seite aber auch noch Kind, zumindest in unbeobachteten Momenten. "Cool" sind sie, um die eigenen Gefühle zu verstecken.

Sie leben in Ihrer eigenen Welt, die meistens zur Identifikation mit einer Gruppe führt. Hier fühlen sie sich wohl, hier können sie davon träumen, die Welt zu verändern. Warum soll die Bezugsgruppe nicht eine Tanzgruppe sein?

Pubertierende Jugendliche grenzen sich selbst von der Erwachsenenwelt ab, suchen ihren eigenen Weg und sind deshalb häufig nur schwer zu ertragen. Trotzdem benötigen sie gerade in dieser Zeit einen Rückhalt, der wegen der ständigen Querelen unbedingt erforderlich ist. Sie suchen Ideale und Vorbilder, warum nicht beim Tanz?

Weiterhin benötigen sie Erfolgserlebnisse, um nicht in die "Nullbock-Mentalität" zu verfallen, die sehr schädlich für das weitere Leben sein kann. Häufig holen sich die Jugendlichen diese Erfolgserlebnisse im Sport und das ist Deine Chance als Trainer. Diese Erfolgserlebnisse sind nicht am Spielergebnis abzulesen, sondern viel stärker am Spaß des gemeinsamen Erlebens in einer funktionierenden Gruppe.
Wie reagiere ich als Trainer auf pubertierende Jugendliche im Team?

1. Halte an den bereits erfolgreich eingeführten Verhaltensregeln im Team fest. Setze diese Regeln mit Nachdruck durch, bleibe konsequent.

2. Gebe den Heranwachsenden mehr Freiräume. Eine Aufsicht, wie bei Kleinkindern, ist nicht mehr nötig und nicht mehr durchzuführen. Aber vorsichtig, denke an Deine Aufsichtspflicht. Schätze deshalb genau ein, welche Freiräume Du gestatten kannst.

3. Ein pubertierendes Kind darf niemals aufgegeben werden. Versuche die Kinder im Team zu halten.

4. Versuch nicht, cooler zu sein als die Kids. Sie wollen anders sein als Du, deshalb werden sie das nicht akzeptieren.

5. Diskussionen und Gespräche sind erwünscht. Hier sollen keine Vorträge gehalten werden, lasse die Kids zu Wort kommen. Beziehe dabei deutlich Standpunkte und vertrete sie.

6. Weiche niemals Konflikten aus. Ein "Aussitzen" von Konflikten wollen auch die Jugendlichen nicht.

7. Nehme Verhaltensweisen der Jugendlichen nie persönlich und springe nicht auf Provokationen an. Freundlichkeit und Rücksichtnahme sind gefragt, auch wenn es oft schwer fällt.

8. Gebe Deine eigenen Fehler zu. Nur so werden die Jugendlichen Dich akzeptieren und Dir folgen.



Tanzgruppe Grün Weiß Oberviechtach e.V.